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Fördermittel für Wiedereinbürgerung des Habichtskauzes werden beantragt

Noch in dieser Woche erfolgt ein Antrag an den Bayerischen Naturschutzfonds zur Förderung der Wiedereinbürgerung des Habichtskauzes in Nordbayern. Die Projektkosten werden für die ersten 5 Jahre mit rund 500.000 € kalkuliert. Zu Beginn des Projektes soll das langfristige Überleben der Art durch sehr kosten- und zeitintensive Maßnahmen gefördert und gewährleistet werden Langfristig soll der […]

Aktuelles zum Wiederansiedlungsprojekt Habichtskauz

Hier einige Informationen über den aktuellen Stand unseres Projekts: Die Anträge für eine Förderung der Habichtskauz-Wiederansiedlung an diverse öffentliche und privatrechtliche Stiftungen stehen kurz vor ihrem Abschluss. Kostenvoranschläge für den Bau von 5 Kleinvolieren wurden eingeholt. Zur Zeit werden mögliche Projektpartner informiert und um deren Mitarbeit und Unterstützung geworben. Der Deutsche Falkenorden (DFO) – ein Bund für Falknerei, […]

Projektgebiet Habichtskauz

Vom oberfränkischen Kulmbach bis zum tschechischen Marienbad. Vom Vogtland nördlich von Hof bis Wernberg in der Oberpfalz reicht das Projektgebiet für die Wiederansiedlung des Habichtskauzes. Rund eine Million Euro werden kalkuliert, um die Art in Nordostbayern wiederanzusiedeln. Telemetrische Untersuchungen, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Promotionen sollen das Projekt evaluieren und wissenschaftlich begleiten.

Ist dieser Kauz nicht schön?

Vor rund 100 Jahren wurde Strix uralensis, der Habichtskauz, in Nordostbayern ausgerottet. Im Herbst 2015 möchten wir erste Schritte zu seiner Wiedereinbürgerung einleiten. Die Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von Dr. Wolfgang Scherzinger dem VLAB zur Verfügung gestellt.

Wiederansiedlung des Habichtskauz in Nordostbayern

Noch im 19. Jahrhundert brütete der Habichtskauz  (Strix uralensis) im Bayerischen-, Böhmer- und Oberpfälzerwald. Der letzte seiner Art in Mitteleuropa wurde um 1926 bei Sušice im Böhmerwald abgeschossen. Vorkommen in Deutschland sind aktuell nur aus dem Bayerischen Wald bekannt. Der Ornithologe Wolfgang Scherzinger berichtete im Ornithologischen Anzeiger (2006, Nr. 45, Heft 2/3) von einem Brutplatz aus […]