Fördermittel für Wiedereinbürgerung des Habichtskauzes werden beantragt

Habichtskauz (Strix uralensis) Bild © VLAB

Habichtskauz (Strix uralensis) Bild © VLAB

Noch in dieser Woche erfolgt ein Antrag an den Bayerischen Naturschutzfonds zur Förderung der Wiedereinbürgerung des Habichtskauzes in Nordbayern. Die Projektkosten werden für die ersten 5 Jahre mit rund 500.000 € kalkuliert. Zu Beginn des Projektes soll das langfristige Überleben der Art durch sehr kosten- und zeitintensive Maßnahmen gefördert und gewährleistet werden Langfristig soll der Erhalt des Habichtskauzes nur durch ein minimales kostenextensives Gebietsmanagement durch die Landnutzer gefördert werden.

Das geplante Wiedereinbürgerungsprojekt verfolgt keinen einseitigen, nur auf Artenschutz ausgelegten, sondern einen multidisziplinären Ansatz. Neben ökologischen Zielen werden auch sozioökonomische Aspekte verwirklicht. Die Umweltbildung für die Bevölkerung, Kinder, Jugendliche und für Neubürger mit einem vollkommen verschiedenen sozio-kulturellen Hintergrund wird gefördert und vertieft.

Der Habichtskauz soll als wichtige Leitart für verschiedenste Artengruppen dienen, um die Biodiversität, die Lebensräume aber auch die ökonomischen-touristischen Strukturen der Nordostbayerischen Kultur- und Waldlandschaften weiter zu verbessern. Das Projekt ist für Bayern bisher einmalig. Alle rechtlichen behördlichen Genehmigungen zu einer Wiederansiedlung wurden erteilt. Die IUCN-Richtlinien für eine Wiedereinbürgerung werden streng eingehalten. Das Gebiet wurde von Fachleuten als gut geeignet für die Wiedereinbürgerung beurteilt.

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