Sehr geehrter Herr Professor Weiger,

nach 18 Jahren an der Spitze des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) haben Sie heute, am 28. April 2018, ihr Amt abgegeben. Wir bedauern dies nicht, weil die Bilanz ihres Wirkens an der Spitze dieses bedeutenden und traditionsreichen Umweltverbandes verheerend ist. Unter Ihrer Führung ist der BN von einem echten, überparteilichen Naturschutzverband zu einer Lobbyorganisation für die Milliarden schwere Branche der Erneuerbaren Energie-Industrie geworden, die durch gelegentliche, öffentlichkeits-wirksame Aktionen einen Rest wirklicher Naturschutzarbeit oft nur noch vortäuscht. Das große Engagement vieler BN-Aktiver an der Basis soll dabei nicht in Abrede gestellt werden…

unter folgendem Link können Sie den vollständigen Brief nachlesen oder/und herunterladen: VK & VLAB an Prof. Hubert Weiger

1 Antwort
  1. Werner J. Graf
    Werner J. Graf sagte:

    Vielen Dank für die klaren und eindeutigen Worte!

    Gerade wir Bürger in der Neumarkter (OPf.) Region mussten erleben, trotz allen Widerstands, wie unsere eigentlich lebenswerte und liebenswürdige Heimat, wie unsere einzigartige naturnahe Landschaft durch einhundert (!) Windradmonster, unwiederbringlich zerstört wurde. Der Weiger’sche BN hatte über entsprechende einseitige Gutachten und durch einseitige Berichtlancierung in den Medien zu Gunsten der „Kathedralen der Erneuerbaren Energien“ durchaus auch seinen negativen Anteil daran.
    Die Lebensqualität für Mensch und Natur verringerte sich schlagartig; ehemalige Orte der Besinnung und des Innehaltens sind verschwunden, existieren nicht mehr … statt dessen ist nur überall das „Wusch, Wusch“ der Windradmonster zu vernehmen, wenn denn mal überhaupt ein Wind weht; die Blickhorizonte sind verspargelt in Größenordnungen, die man sich früher schlecht hätte vorstellen können, viele Ortschaften sind umzingelt von den Monstern!
    Danke dafür Herr Professor Weiger! Das nenne ich wahrlichen Naturschutz!
    Es ist zu hoffen, dass der Bund Naturschutz, seine Organisationen und seine Vertreter diesen Irrweg bald erkennen und einen Schlussstrich ziehen unter dieses traurige und absolut abstoßende Kapitel deutscher Naturschutzgeschichte.
    Zur Reflexion, zum Umdenken ist es nie zu spät … obwohl die bereits eingetrenen Schäden gravierend und grausam sind.

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