Ein Appell des VLAB Vorsitzenden an die Politiker zum Erhalt der bewährten 10-H-Abstandsregelung in Bayern:

(…) Ich fordere die Bundespolitiker auf, die ökologischen Risiken der Windkraft, des großflächigen Biogas-Maisanbaus und der riesigen Freiflächen-Fotovoltaik-Felder in unseren Kulturlandschaften ideologiefrei und ohne Beteiligung der Lobbyverbände neu zu bewerten. Die Privilegierung des Baus erneuerbarer Energieanlagen im Außenbereich ist durch nichts zu rechtfertigen und muss daher schnellstens aufgehoben werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist überholt und ad acta zu legen.
An die bayerischen Politiker, gleich welcher Partei, appelliere ich im Wahljahr eindringlich: Rüttelt nicht an der bewährten 10-H-Abstandsregelung in Bayern. Sie muss unverändert beibehalten werden.

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1 Antwort
  1. Prof. Dr. L.W. Meyer
    Prof. Dr. L.W. Meyer sagte:

    Die CSU darf es sich mit der Landbevölkerung nicht verderben, und die Landbevölkerung stellt die Mehrheit der CSU-Wähler.
    Die Landbevölkerung , und zunächst vor allem der Norden Deutschlands und jetzt auch zunehmend die Schwachwindgebiete in Bayern müssen die gesundheitlichen Probleme, den Werteverfall des Eigentums und den wirtschaftlichen Schwachsinn einer Politik tragen, die ohne Nachdenken von den Grünen „geklaut“ wurde. Das Stichwort „-Der Wind- und Solarstrom ist ein unzuverlässiges Faultier-“ passt leider sehr gut, auch weil wir die benötigten Strommengen mit keiner bisher denkbaren Idee speichern können. Kaum jemand hat ein Gespür dafür, wie groß die täglich umgesetzte Strommenge von 1.7 Terrawattstunden = 1.7 Milliarden kWh ist. Prof. Sinn, München, hat ausgerechnet, daß für die Mindestspeichermenge zum ausgleich der täglichen und jahreszeitlichen Schwankungen der BRD ca 33 Millionen BMW-I3-Batterien nötig sind, die bei angenommenen 15.000€/Stück insgesamt 495 Milliarden € kosten würden. Obendrein müßten sie nach ca 6 Jahren erneuert werden. Deshalb stimmt der Satz allzusehr: Ohne Speicher ist die Energiewende nicht machbar und mit Speicher ist sie nicht bezahlbar.

    Also nützt es auch nichts, durch Verzicht auf die 10H-Regelung mehr WEA aufstellen zu können, die dann natürlich in engster Nachbarschaft zu Ortschaften und Wohnhäusern stehen. Noch mehr Wind- und Sonnenstrom erhöhen nur die Gefahr eines landesweiten Black-Outs und Chaos mit Mrd €-Schäden und vielen Toten in Krankenhäusern durch versagte Notstromaggregate. Wenn das passiert, wird die Bevölkerung die dafür verantwortlichen großen Parteien abwählen, komplett.

    Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Lothar W. Meyer, Stenum

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