Offener Brief zu städtebaulichen Nachverdichtungen in München

Der VLAB hat sich in einem Schreiben an die Münchner Lokalbaukommission für eine möglichst Natur- und Klima schonende Form städtebaulicher Nachverdichtung eingesetzt. „Nachverdichtungen in Städten sind eine notwendige und unstrittige Maßnahmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zur Minimierung der Flächeninanspruchnahme in den Randbereichen. Mit großer Sorge sehen wir jedoch, dass Nachverdichtungen in München oftmals zu Lasten wertvoller innerörtlicher Grünflächen erfolgen, die für das Stadtklima, die Biodiversität und für die Erholung und Gesundheit der Stadtbevölkerung eine große Bedeutung besitzen“, heißt es in einem offenen Brief des VLAB an die Behörde.

Konkret geht es um ein zur Bebauung vorgesehenes Grundstück in der Ottobrunner Straße im Münchner Stadtteil Ramersdorf. Hier soll nahezu der gesamte Baumbestand mit rund 120 wertvollen alten Bäumen auf einer Fläche von ca. 8 000 Quadratmetern gerodet werden, ein Vorhaben, das auch eine lokale Bürgerinitiative auf den Plan gerufen hat. „Diese Rodungsmaßnahme bereitet nicht nur vielen Menschen vor Ort große Sorge, sondern konterkariert auch die vom Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung erst kürzlich beschlossene Baumschutzkampagne, die den Wert von Bäumen in der Landeshauptstadt München als wichtige Kohlenstoffspeicher und Sauerstoffproduzenten würdigt und zu ihrem Schutz aufruft.“

Zum vollständigen Brief: Schreiben Landeshauptstadt München_Lokalbaukommission

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