Kein Windindustriegebiet im Ebersberger Forst

In einer gemeinsamen Pressemitteilung fordern der VLAB und der Wildtier-Schutzverein „Wildes Bayern e.V.“ ein klares „NEIN“ für das geplante Windkraft-Industriegebiet im Ebersberger Forst.

Mit einem Ratsbegehren im Landkreis Ebersberg am 16. Mai soll der Weg für zunächst fünf Windkraftanlagen im Ebersberger Forst freigemacht werden. Der VLAB und der Verein Wildes Bayern fordern einen Stopp der Planungen und unterstützen die berechtigten Anliegen der Vereine und Bürgerinitiativen zum Schutz des Ebersberger Forstes, diesen wichtigen Natur- und Erholungsraum nicht anzutasten.

“Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ebersberg, dieses Projekt abzulehnen und sich dafür auszusprechen, dass dieser einzigartige Naturraum nicht angetastet wird”, sagte Dr. Christina Hauser, die zweite Vorsitzende des bundesweit anerkannten Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) und verantwortlich für den Bereich Windkraft und Erneuerbare Energien.

“Nach unseren Erfahrungen wäre dies erst der Anfang einer weiteren Wind-Industrialisierung des Ebersberger Forstes und der gesamten Region im Süden und Südosten von München. Weitere WKA sind derzeit bereits im Höhenkirchner sowie im Hofoldinger Forst im benachbarten Landkreis München geplant. Der Landkreis Ebersberg kommuniziert dabei offen, dass er insgesamt 26 Windräder im Landkreis bauen will, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen.”

Dr. Christine Miller, Vorsitzende des Vereins “Wildes Bayern” betonte zudem den hohen Stellenwert des Ebersberger Forstes für den Artenschutz. “Auch wenn der Ebersberger Forst kein klassisches Wildnisgebiet mehr ist, sondern ein naturnaher Wirtschaftswald, ist er ein unersetzlicher Rückzugsraum für zahlreiche in der dicht besiedelten Metropolregion München selten gewordene Tierarten.”

zur vollständigen Pressemitteilung: Gemeinsame PM zu Windkraft im Wald-FINAL_OT (1)

1 Kommentar
  1. Bowitz Horst
    Bowitz Horst sagte:

    Das Handeln der Leitung des GG-Artikel 133-Bundes vermag nur der zu verstehen, der die bereits lange vor dem Jahre 1939 u.a. durch Herrn W. Churchill dem vormaligen Reichskanzler H. Brüning gegenüber schon im Jahre 1934 offenbarten Kriegsziele namentlich GBs kennt: „Was wir wollen, ist, dass die deutsche Wirtschaft vollkommen zusammengeschlagen wird … Deutschland muss wieder besiegt werden und diesmal endgültig“ (vgl. „Churchill, Hitler und der Antisemitismus“, Verf. Stefan Scheil, Duncker Verlag, 2008, Seite 215). –

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar zu Bowitz Horst Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.