Das Wahljahr 2017 hat begonnen

Das Wahljahr 2017 hat begonnen. Gleich zu Beginn folgte ein Paukenschlag des von der SPD geführten Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz: Eine Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes soll vorangetrieben werden: Die Lizenz zum Töten gefährdeter Vogelarten durch die ohnehin bereits privilegierte Windkraftindustrie. Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz gab leider den Forderungen der Windkraftlobbyisten in unverantwortlicher Weise nach, anstatt ihre originäre Aufgabe zu erfüllen, die Natur- und Artenvielfalt zu schützen.

Nehmen Sie sich bitte die Zeit und sprechen Sie ihre Wahlkreiskandidaten auf diese unerträgliche, skandalöse Gesetzesänderung an. Erkunden sie ihren Standpunkt dazu. Treffen Sie dann bitte ihre Wahlentscheidung, auch im Interesse des Landschafts- und Naturschutzes.

1 Antwort
  1. Dr. Peter Steinbock
    Dr. Peter Steinbock says:

    Im Onetz unter http://tinyurl.com/mdez2wa hat der Landrat des Kreises NEW sich zu den Trassenlösungen durch den Kreis NEW geäußert. Dazu habe ich folgenden Kommentar abgegeben:
    Herr Landrat spricht Klartext zu Trasse und Energiewende. Meinerseits gibt es auch einen Standpunkt, den ich noch nirgends sachlich verständlich entkräftet fand: Kommt durch die Kabeltrasse Windstrom, wie von Kanzlerin und Wirtschaftsminister betont, fehlt in der überwiegenden Zeit des Jahres in Bayern der nachfragegerechte Industrie- und Haushaltsstrom. Kommt durch die Kabeltrasse Braunkohlestrom, wie von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident betont, ist das nach Definition keine Energiewende. Was wir bisher haben ist weder Energiewende noch Vorbereitung einer Energiewende. Es ist das Zusammenkratzen aller nur greifbaren Strombereitsteller. Das Ergebnis sind irrwitzige Doppel- und Dreifachstrukturen gegenüber der auftretenden Last in Gigawatt und Preissteigerungen ohne Ende für die Nichtprivilegierten Stromkunden. Auch dazu wünsche ich Klartext.

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