Angriff auf anerkannte Umweltverbände

In einer Pressemitteilung vom 19.07.2019 äußert sich der Bundesverband WindEnergie e.V. zu einer von der „Fachagentur Windenergie an Land“ veröffentlichten „Analyse zu Hemmnissen für Windenergieprojekte“. Die Studie nennt als den mit Abstand häufigsten Klagegrund gegen Windkraftprojekte den Natur- und Artenschutz.

Hermann Albers, Präsident des Bundeverband WindEnergie, stellt in seiner Pressemitteilung eine Klagehäufigkeit der erst in jüngster Zeit auf Landes- und Bundesebene anerkannten Verbände fest. Er fordert, dass

…sowohl das Umweltbundesamt als auch die Anerkennungsbehörden der Länder noch einmal die Kriterien für die Anerkennung als anerkannte Umweltvereinigung überprüfen.

Aus Sicht des VLAB haben die Angriffe von Herrn Albers das Ziel, Windkraft kritische anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigungen und deren naturschutzfachliche und gesellschaftliche Bedeutung zu diskreditieren und ihnen das sogenannte Verbandsklagerecht zu entziehen. Der Bundesverband WindEnergie e.V. zeigt dadurch nicht nur einen sehr schlechten Stil, sondern auch ein höchst prekäres Rechtsstaats- und Demokratieverständnis.

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