Waldschutz ist effektiver Klimaschutz

„Man kann den Regenwald auch mit solarbetriebenen Kettensägen abholzen“ (Hans Peter Dürr, Physiker und Träger des alternativen Nobelpreises)

Am 30. November beginnt die UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP) in Paris. Bei der bevorstehenden COP21 in Paris soll ein neues Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle 195 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention vereinbart werden. 

Tausende von Teilnehmern aus Regierungen, Umweltverbänden und Stakeholdern werden mit Kerosin angetrieben Flugzeugen aus allen Erdteilen anreisen, um einen Stopp der Verstromung von Kohle, Öl und Gas – die scheinbar hauptsächlichen Verursacher des Klimawandels – zu fordern. Stattdessen soll ein 100% iger Ausbau „erneuerbarer Energien“ bis zum Jahr 2050 erfolgen. Windräder und Fotovoltaikanlagen werden die Kontinente flächig überziehen, so der Wille vieler Teilnehmer; eine „Dekarbonisierung“ der Welt ist angekündigt.

Der VLAB fordert einen sofortigen Stopp der anhaltenden flächigen Vernichtung tropischer, borealer aber auch temperater Wälder. Eine nachhaltige Bewirtschaftung dieser Wälder und ein rasches Ende der dramatischen Waldvernichtung ist der effektivste Schutz für unser Weltklima. Der Ausbau erneuerbarer Energien vermag nur einen marginalen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gibt an, dass jede Sekunde weltweit eine Waldfläche vernichtet wird, die der Größe eines halben Fussballfeldes entspricht. Aktuell wird jährlich eine Waldfläche von ca. 13 Millionen Hektar Wald vernichtet, so die FAO. Dies entspricht einem jährlichen Speicherverlust bzw. einer Freisetzung von durchschnittlich rund 2,9 Milliarden Tonnen Kohlendioxid.

Video zu Enoch zu Guttenbergs Rede vor „seinem“ Requiem für den Regenwald (1990)

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