Spenden für Klagefonds erbeten

Der neue Ampel-Koalitionsvertrag sieht einen verheerenden Kahlschlag beim Artenschutz vor, der Landschaftsschutz spielt in den Herzen der Koalitionäre keine Rolle mehr. Was ein naturnahes Leben und Erleben ermöglicht, steht zum Ausverkauf an die Investoren der „Erneuerbaren-Industrie“.

Für uns steht außer Frage: Wir dürfen nicht zulassen, dass unseren Kindern und Enkeln ein solcher Raubbau am ganzen Land angetan wird. Der VLAB sieht sich seit seiner Gründung als Anwalt einer lebenswichtigen Artenvielfalt und einer lebenswerten Landschaft. Daher werden wir alle Kräfte aufbringen, um uns gegen diese sinnlose Zerstörung zu stellen. Denn es ist letztlich wohl (nur) eine Minderheit, die sich ohne Rücksicht auf Kosten der Allgemeinheit bereichert.

Wie Sie wissen, ist unser Verein rein ehrenamtlich organisiert und absolut unabhängig von verschiedenen Interessen- und Lobbygruppen. Jeder unserer aktiven Mitstreiter arbeitet unentgeltlich mit ganzer Kraft und maximalem Einsatz, um die Ziele des VLAB umzusetzen. Während jedoch andere Umweltverbände regelmäßig Zuwendungen auch von Ministerien und Sponsoren bekommen, werden wir bei der Verteilung von Fördermitteln meist „übersehen“. Dadurch sind wir in unseren finanziellen und personellen Mitteln begrenzt.

Um den fatalen Folgen einer kompromiss- und rücksichtslosen Umsetzung der Energiewende etwas entgegenzusetzen, bleibt nun letztlich – mehr noch als bisher – nur der juristische Weg, um die Artenvielfalt zu retten, eine völlige Verschandelung unserer Landschaften abzuwenden und dadurch unsere Lebensqualität zu erhalten.

Darum möchte der VLAB auch mit Ihrer Hilfe und Unterstützung einen Fonds einrichten, der wichtige und grundlegende juristische Mittel zum Schutz der Natur finanziert. Denn es ist künftig noch mehr eine schnelle, schlagkräftige und fristgerechte Reaktion geboten, um das Schlimmste zu verhindern. Es geht besonders um Beschwerden vor dem Europäischen Gerichtshof, die sich erst eröffnen nachdem alle Instanzen in Deutschland erschöpft sind. Selbst bei Niederlagen auf dem deutschen Rechtsweg besteht so die Möglichkeit, die deutsche Rechtsauffassung auf Vereinbarkeit mit dem Recht der Europäischen Union überprüfen zu lassen und gegebenenfalls zu rügen. Allzu oft verstreichen hier Chancen aus Ermangelung an finanziellen Mitteln.

Denn ein so weit gehender juristischer Weg ist mit Kosten im höheren 5-stelligen Bereich teuer und von kleinen Bürgerinitiativen, nach oft jahrelangem Kampf vor Ort, nicht bis zum Ende zu stemmen. Hier braucht es Zusammenhalt und Solidarität, wie auch bei der Finanzierung von Klagen gegen europarechtswidrige neue Gesetze. Wenn es um Recht und Gerechtigkeit geht, soll es am Geld nicht scheitern. Ich bitte Sie daher für die Errichtung unseres juristischen Fonds großzügig zu spenden, um gemeinsam für die Belange der Natur, der Menschen und der Umwelt zu kämpfen, wenn die Politik sie im Stich lässt.
Wir erlauben uns, hier unsere IBAN zu nennen: DE13 7706 9764 0000 4189 86. Verwendungszweck: “Spende für Fond” *)
Bewahren wir gemeinsam unsere Heimat – dafür danke ich Ihnen von Herzen!

Dr. Christina Hauser, 2. Vorstandsvorsitzende

*) Für Spenden bis EUR 300,– genügt dem Finanzamt der Überweisungsbeleg als steuerlichen Spendennachweis. Für höhere Spendenbeträge stellen wir Ihnen selbstverständlich eine Spendenquittung aus.

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