Zum Jahresende

Liebe Freunde, Unterstützer und Mitglieder des VLAB,

das zu Ende gehende Jahr war nicht nur Corona bedingt sehr anstrengend. Die Ankündigung der neuen Bundesregierung, den Ausbau der erneuerbaren Energien „entfesseln“ und „radikal“ zu Lasten des Artenschutzes vorantreiben zu wollen, bereitet uns am Ende des Jahres Sorge.

Es gibt aber auch Grund zur Freude. Durch gutes Teamwork machten wir mit viel Engagement, Energie und Kreativität das Bestmögliche aus allen Situationen. Wir konnten schädliche Windkraftplanungen entweder abwehren, oder zur endgültigen Klärung vor die Gerichte bringen.

Im Rahmen unseres Projekts zur Wiederansiedlung des Habichtskauzes gewöhnten wir in im ablaufenden Jahr 15 junge Eulen ein und entließen sie Wochen später gesund in die Wälder des Projektgebiets. In einem weiteren Artenschutzprojekt schufen wir neue Lebensräume für gefährdete Erdflechten, Reptilien und Insekten.

In rund 90 Stellungnahmen und Einwendungen beteiligten wir uns 2021 kritisch-konstruktiv an unterschiedlichsten Eingriffsplanungen in die Landschaft und Natur in Deutschland. Zu geplanten Gesetzesänderungen in Bund & Ländern nahmen wir fachlich Stellung.

Auch im Jahr 2022 werden wir uns mit ganzer Kraft und Leidenschaft für eine pflegliche Entwicklung unserer Landschaften und den Erhalt ihrer Artenvielfalt einsetzen. Der Aufweichung des Artenschutzes bieten wir nach Kräften Paroli.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und Gesundheit für 2022!

Herzliche Grüße

Ihre Vorstandschaft – Johannes Bradtka, Christina Hauser, Martin Ruhdorfer, Suganda Sutiono und Rosa Bradtka

 

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