Schluss mit “Solarparks” auf offener Flur!

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig ein hoher Selbstversorgungsgrad auch mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen sein kann. Deshalb müssen Agrarflächen mehr denn je vor Überbauung und Versiegelung – auch durch “Solarparks” – geschützt werden, fordert der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB).

Als Reaktion auf Einsichten aus der Corona-Pandemie fordert die bundesweit anerkannte Naturschutzorganisation Verein für Landschaftpflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) ein sofortiges Moratorium für den Bau weiterer Solarparks in freier Landschaft. “Die Corona-Krise hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig ein ausreichender Selbstversorgungsgrad in wirtschaftlichen Schlüsselsektoren ist, wozu ganz wesentlich die Landwirtschaft gehört. Deshalb muss die weitere Überbauung landwirtschaftlicher Nutzflächen auch mit Fotovoltaikanlagen unverzüglich gestoppt werden”, sagt Johannes Bradtka, erster Vorsitzender des VLAB und fügt hinzu: “Wir sind nicht grundsätzlich gegen die Nutzung der Solarenergie, allerdings gibt es dafür ausreichend Flächen in Industriebrachen sowie auf Haus- und Hallendächern, die ideal sind für die Installation von Fotovoltaikmodulen.” Sogar eine Pflicht für die solartechnische Nutzung von Hallendächern nach baden-württembergischen Vorbild sei denkbar.

zur Pressemitteilung: PM Fotovoltaik

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