Besprechung der VLAB Vorstände und Beiräte im Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden

Am Samstag, den 7. März trafen sich die Vorstände und Beiräte des VLAB zu einer Besprechung im Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Verbandsarbeit seit Jahresbeginn, wurden die Hintergründe der VLAB-Klage gegen das Land Brandenburg ausführlich erörtert. Es wurde einhellig festgestellt, dass im Zusammenhang mit der Klage bewusst unwahre absurde Behauptungen über den VLAB verbreitetet wurden. Dadurch wollte man dem VLAB schaden und verleumden. Alle Teilnehmer zeigten sich über die zunehmende Verrohung der Sprache und über die Polarisierung der Gesellschaft besorgt.

Vorstände und Beiräte beschlossen, das Positionspapier „Erneuerbare Energien“ zu überarbeiten. Eine Beirätin informierte über das Thema 5G Mobilfunknetz. Es besteht die begründete Sorge, dass sich die Strahlung des 5G Mobilfunknetzes negativ auf Menschen, Tiere und Pflanzen auswirken würde. Einer der Hauptgründe zur Installation von 5G, das autonome Fahren, könne auch durch andere Technologien ermöglicht werden. Der VLAB wird das Thema aufmerksam im Auge behalten.

Im Jahr 2020 soll die Wiederansiedlung des Habichtskauzes konsequent fortgeführt, mit einem Projekt zum Schutz gefährdeter Erdflechten (GALIPRO) begonnen und die Arbeitsgruppe „Landwirtschaft & Artenschutz“ initiiert werden. Der Vorsitzende wies auf die positive Mitgliederentwicklung hin. Auf einen Austritt kämen zehn Neueintritte.

Die VLAB-Vorstände und Beiräte bekannten sich erneut zu ihrer Überparteilichkeit. Der Klimawandel wird als ein großes, drängendes Problem gesehen. Wind- und Kernkraft sind jedoch kein Zukunftsmodell für eine nachhaltige Energieversorgung.

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