Pressemitteilung: Wer Windkraft sät, wird Stromtrassen ernten

Der hoch umstrittene Ausbau der Leitungsnetze in Bayern ist die logische Folge der „Energiewende“, sagt VLAB-Chef Johannes Bradtka. Eine rein dezentrale Energieversorgung, wie sie unter anderem vom Bund Naturschutz (BN) propagiert wird, sei eine Illusion.

“Das dauernde Gerede von der dezentralen Energieversorgung, mit der die neuen Trassen angeblich überflüssig gemacht werden können, ist scheinheilig und unverantwortlich”, sagt dazu der Vorsitzende des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB), Johannes Bradtka.

Weiterlesen: PM zu dezentraler Energiewende

1 Antwort
  1. Dr. Peter steinbock
    Dr. Peter steinbock says:

    Danke für die ausgezeichnete Erklärung des VLAB-Chefs, die ich in jedem Punkt vollständig unterstütze. Daß sich ein „Verbrechen an der Natur“, wie die Stromtrassen auch betitelt werden, einstellen konnte, sehe ich darin, daß eine physikalisch-technisch-ökonomische Illusion eben nicht Realität werden kann, selbst wenn der Energieminister Gabriel „zum Gürtel noch Hosenträger“ verlangt hat und zwanzigjährige Superprofite durch Umverteilung von unten hat verankern lassen (im Gesetzestext ist von Umlagen die Rede). Politiker und Medienvertereter sind teils selbst Illusionen erlegen. Wer wie die Energiewender die Physik und Ökonomie der Elektroenergieerzeugung nicht beherrschen sowie vom außerordentlichen Profit mit erneuerbaren Zappel-Energien angetrieben werden, der ist erst recht mit der lokalen Gestaltung der Elektroenergieversorgung durch ein Verbundnetz absolut überfordert. Deshalb können Bürger und Bürgerinitiativen die von ihnen erhofften Antworten nie bekommen. Lediglich vom ständig stark steigenden Strompreis her müßten die Endverbraucher allmählich kapieren, daß ihnen die Energieverschwendungswende auch in den nächsten Jahren nichts Gutes verheißt. Die Energiewende muß beendet werden zuerst und vor allem durch vollständige Liquidation ihres Finanzmodells, der Krebskrankheit jeglicher seriöser Energie- und Umweltpolitik.
    Dr. Peter Steinbock, Beirat im Vorstand der Kreisgruppe Neustadt an der Waldnaab/ Tirschenreuth des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB)

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