Sehr verehrtes Mitglied, 

am vergangenen Samstag wurde Enoch zu Guttenberg, der Ehrenpräsident des VLAB, in der Familiengruft in Guttenberg bei schönstem Sommerwetter und umrahmt von einem bewegenden Requiem beigesetzt. 

Sein plötzlicher Tod hat viele unter uns schockiert und sehr traurig gemacht. Enoch zu Guttenberg war ein wichtiger Ideen- und Impulsgeber. Als Person des öffentlichen Lebens öffnete er uns bei Bedarf manche politische Tür. Bei Vorstandstreffen wirkte er ausgleichend und Identität stiftend. Er strukturierte gegensätzliche Meinungen und brachte komplizierte Zusammenhänge klug analysierend und „dirigierend“ auf den Punkt. Immer wenn man ihn brauchte, war er trotz seines extrem dichten Terminkalenders für uns da. In der Öffentlichkeit vertrat er unmissverständlich und kämpferisch seine und unsere Interessen. Er scheute dabei keine Konflikte und wurde dafür diffamiert und beschimpft. Enoch zu Guttenberg war in der Tat unser Spiritus Rector. 

In den letzten Tagen wurde daher zu Recht öfters die Frage gestellt, ob und wie es nach seinem Tod mit dem VLAB wohl weitergehen werde. Hierzu meine kurze und klare Antwort: Der VLAB steht gerade jetzt in der besonderen Pflicht und Verantwortung, im Sinne von Enoch zu Guttenberg seine Arbeit für die Landschaften und deren Artenvielfalt mit ganzer Kraft und Engagement fortzuführen. Einer der Schwerpunkte ist, wie auch bisher, den Irrwegen der Energiewende im Rahmen der personellen und finanziellen Möglichkeiten tatkräftig entgegenzuwirken. Auch unser in Deutschland bisher einmaliges Wiederansiedlungs- und Artenschutzprojekt werden wir fortführen.   

Mit herzlichen Grüßen

Johannes Bradtka

1. Vorsitzender

 

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